Zeitschrift

für Transformation

 

 

Die Quintessenz als bewusste Wärmelenkung

Elementarwesen, Technik und Zukunft

von Nicolaas de Jong

Wir leben in einer Zeit, in der wir beinahe nicht mehr ohne Technik unser Leben führen können. Nur wenn wir uns irgendwo in die Berge zurückziehen, können wir uns von ihr entziehen, vorausgesetzt man lässt das Handy zuhause. Deswegen ist es sinnvoll etwas tiefer in das Wesen der Technik einzudringen. Man kommt dann von selbst zu den Elementarwesen, die in unserer technischen Kultur wirksam sind. Es ist dem Menschen überlassen, eine bewusste Verbindung mit ihnen anzu gehen und so neue Zusammenhänge für die Zukunft zu schaffen. Dies bietet eine Antwort an die Losgelöstheit der Elementarwesen im Wetter, in der Technologie und in Organisationen.


Technik als Idee und Wille

Wenn man als ein einfaches Beispiel von Technik eine optische Brille betrachtet, so gibt es bereits eine Vielzahl von Ideen, die in dieser Erfindung stecken. Der Name kommt von Beryll, jenem grünlichen, transparenten Edelstein. Er wurde früher kugelartig, wie ein flacher Wassertropfen geschliffen, wodurch die erste Linse entstand: Idee Nummer 1. Die Linse konnte mit dem richtigen Abstand vor ein Auge gehalten werden, damit man Objekte oder Buchstaben nach Wunsch vergrößern konnte. Später wurde der geschliffene Beryll in einem Rand (ein Skelett) eingefaßt und mit einer Stange verbunden, damit man nicht die Hand hochheben mußte, um dennoch die Linse in der richtigen Entfernung vor dem Auge zu halten: Ideen Nr. 2 und 3. Heute ist die Linse aus Glas oder Plastik, in einem Gestell eingefaßt, das auf der Nase und hinter den Ohren ruht, und hat zwei Gelenkbügel für das Zusammenklappen, eine Nachahmung der Gelenke: Idee Nr. 4. Der neueste Sproß dieser Entwicklung ist der Einbau eines elektronischen Lichtsensors mit Objektiv in den Augenhohlraum, der mit dem Gesichtszentrum auf der Rückseite des Großhirns verbunden ist, damit blinde Personen die Fähigkeit des Sehens bekommen.
Dabei wird immer durch die Phänomene hindurch (Linse, Skelett, Gelenke) eine Idee in der Natur beobachtet und auf ein Stück Technik.1 angewendet - ein Gedanke, der zur Willenswirkung oder Sinneserweiterung wird. Diese Anwendung ist an sich morallos, nicht gut oder schlecht an sich, aber gleichgültig. Die moralische Absicht tritt nur bei der Verwendung durch den Benutzer hervor, der lernen muß, sich mit seinem Gefühl (wo das Gewissen wohnt) dieser Technik zu bedienen, also mit Sympathie oder Widerwillen. Bei einer Brille sind die Verwendungsmöglichkeiten gar nicht so weitreichend, mit einer Linse kann man sich schlimmstenfalls die Haut verbrennen. Bei einem Flugzeug ist es schon etwas ganz Anderes, wie die Angriffe auf das World Trade Centre in New York zeigten.
Eine Idee, die in der Natur lebt und in den Phänomenen auftritt, ist nicht umsonst eine abstrakte Sache. Dahinter steckt ein Elementarwesen, das existiert, weil ein Engel aus einer der himmlischen Hierarchien es einmal erschaffen/ausgedacht und es dann in die Natur entsandt, d.h. gebannt hat. Das Wesen tritt nicht einfach so zufällig in den Phänomenen auf, sondern es verursacht diese Erscheinungen genau richtig, zusammen mit anderen Gedankenwesen. Sie haben ihren Platz innerhalb der Lebenswelt (Ätherwelt) bekommen. Das ist jene Welt, die hinter den Elementen steht und diese bildet und unterhält. Zusammen unter der Führung der höheren Elementarwesen und der Engelhierarchien bewegen und bilden sie die vier Elemente, die unsere manifestierte Natur hervorbringen. Wenn wir die Natur in ihren Phänomenen und Wirkungen beobachten, nehmen wir diese Gedanken-Elementarwesen mittels unserer Sinnesorgane auf. Wenn wir über das Entstehen der Phänomene und ihren Werdegang oder über ein spezifisches Problem nachdenken, dann kommen diese Gedankenwesen wieder aus unserem Gedächtnis (wo sie im Ätherkörper leben) nach oben in das Bewußtsein und wir können dann mit unserem aktiven Denken etwas mit ihnen anfangen. Wir können sie miteinander verbinden und auch mittels unserer aktiven Denkprozesse ändern und deformieren. Wenn wir unsere Gedanken hinsichtlich der Phänomene an andere übermitteln, sind die Gedanken-Elementarwesen durch unsere Seele und unsere spezifische Art zu denken verändert und gefärbt. Wenn wir über Phänomene und Wirkungen bezüglich eines spezifischen Problems reflektieren und dies in ein Stück Technik umsetzen, dann bannen wir solch ein Elementarwesen oder eine Kombination von Elementarwesen auf eine neue Weise in das 'Ding' , das wir herstellen; und nach der Erfindung und dem Bau des Stücks Technik kann jeder dieses nach eigenem Gutdünken verwenden. Zahlreich sind die Erfindungen, die ihre Inspiration aus der Natur holen. Wir können die darin liegenden Naturentfremdungen, die jeder erleben kann, wenn er es zuläßt, ignorieren, z.B. indem man die Existenz jener Wesen leugnet, weil sie nicht direkt sichtber sind. Dennoch sind sie tätig. Nichtsdestotrotz kommt man dann nicht um die Tatsache herum, dass es eine Verantwortlichkeit sowohl für den Hersteller als auch für den Benutzer des Gegenstandes gibt. Wie reagieren die verbannten Naturwesen darauf ?


Einige Erfahrungen

Wenn ich einen Computer neu kaufe, oder wenn ich an ihm neue Bestandteile einrichte, kostet es oft viel mehr Zeit als geplant bis alles gut funktionniert. Der Apparat bittet um Aufmerksamkeit. Wenn ich lange Zeit gearbeitet habe, kommt es auch vor, dass auf einmal einfache Eingaben wie Speichern oder Ausdrucken nicht mehr gut funktionieren. Es kostet dann viel Aufmerksamkeit, Geduld und Bewußtsein, um es doch zu schaffen. Wenn ich mich auf meinen Apparat konzentriere, sehe ich, dass das Wesen, das hineingebannt worden ist, tatsächlich um Aufmerksamkeit bittet. Wenn ich einen inneren Dialog mit ihm führe, kann ich erfahren, was ihm fehlt, und es hilft mir auch häufig zur Lösung des Problems. Aus diesem Grund habe ich angefangen, meine Absichten von Anfang an in den Computer als Text hineinzubringen und auf diese Weise eine bewusstere und auf dem Gefühl gegründete Verbindung zu erschaffen und wach zu bleiben für das, was das Elementarwesen tatsächlich will. So etwas ist mir auch mit einer italienischen grau-schwarzen Designer-Kaffeemaschine passiert. Durch meine Antipathie gegen den Apparat lief mit ihm jedesmal etwas anderes schief, solange bis ich meiner Antipathie in die Augen sah und ich eine Menge von unklaren Gefühlen in mir beobachtete und berichtigte. Danach konnte ich besser mit der Maschine umgehen, mit einem ausgeglicheneren Verhältnis des gegenseitigen Respektes.


Einige Landschaftserfahrungen

Nach einer Landschaftsarbeit in der Schweiz, in einer Gegend, die karmisch und auch chemisch verschmutzt worden war (karmisch, weil dort Menschen im Namen der Kirche im späten Mittelalter ermordet wurden, chemisch, weil dort eine ehemalige Mühldeponie liegt) und wo wir versucht hatten, die eingeschlafene Landschaftsdeva wieder zu erwecken und mit der Landschaft zu verbinden, befreite sich viel Wärme und Einsicht. Dies wurde durch die Elementarwesen, die diese Landschaft bevölkerten und betreuen sollten, zurückgegeben. Sie waren sehr froh über die Transformationsarbeit, die wir durchgeführt hatten.

Troll befragt sich verwundert wie alt er ist.
(Zeichnung von H. Kittelson)

In Norwegen wurde ich einmal durch einen Troll gestört. Gerade nach einer Kurve auf einem Bergweg spürte ich Gefahr, Verfinsterung, und wendete das Lenkrad meines Autos zur Seite auf die Gegenfahrbahn. Glücklicherweise war in diesem Moment kein Gegenverkehr und beim Weiter-fahren sah ich durch meinen Rückspiegel eine tote Katze am Wegrand liegen. Als ich nach einer Viertelstunde zurückfuhr, lag die Katze nicht mehr dort. Später am selben Tag lag ich auf einem Felsen neben dem Wasser um zu entspannen, es war einer der wenigen sonnigen Tage, und ich sah in fahlbleichem Gelb und Orange einen großen dumm aussehenden Troll auf mir sitzen (auf ätherischer Ebene, nicht im Physischen). Ich fragte ihn, was er wolle. Er ergriff sich an mir durch eine Kieferentzündung die schon am Abklingen war und sagte, dass er mich töten wolle. Ich lud ihn ein, am Guten mitzuarbeiten, um die Erde zu heilen, doch er weigerte sich weiter. Dann sagte ich ihm, dass er sich dann ebenso gut in den Abgrund stürzen könne, worauf dieses auch geschah. Meine Zahnschmerzen verringerten sich wieder. Nach einigen Stunden beobachtete ich noch einmal in der Lebenswelt und sah, dass er noch immer am Abstürzen war. Dies war vermutlich sein Zustand, denn in der Ätherwelt gibt es keine räumlichen Verhältnisse wie im Physischen, und in diesem Bewusstseinszustand wurde ihm angeboten, daß er sich noch immer für Entwicklung entscheiden könnte, anderenfalls würde er sich im Abgrund der Ätherwelt auflösen. Es wurde mir im Rückblick klar, dass dieser Troll den Tod der Katze verursacht hatte, nach dieser Tat auf ein neues Opfer wartete und dachte, dies in mir zu finden. Außerdem wurde mir auch folgendes klar: Er hatte auf seine Aufgabe in der Erdenentwicklung verzichtet, indem er sich nicht mit den Menschen verbunden hatte, und war infolgedessen urdumm geworden. So sah er auch aus: große Nase und Ohren, sehr dumme Grimasse um den Mund, und urhässlich. Selbstverständlich war dies mein eigenes Bild, aber es ähnelte den Bildern, die man von Trollen kennt, nur war es viel weniger körperlich.

In den Vereinigten Staaten besuchte ich einmal einen Berg, von dem mir erklärt worden war, dass er ein wichtiges geistiges Zentrum sei. Solch ein Hinweis ist für mich immer ein Zeichen für einen wichtigen Punkt in einem Landschaftstempel. Dort angekommen, sah ich eine degenerierte new-age-artige Kultur in der Stadt am Fuß des Berges. Als wir auf den Berg kletterten, dabei Farben sangen und uns selbst präsentierend, kam der weibliche Berggeist so wie ich ihn innerlich wahrnahm, nicht direkt und offen hinzu, sondern heimlich, schleichend, kriechend und von hinten. Ich hatte von zahlreichen Ufo-Phänomenen gehört, die um den Berg herum beobachtet worden waren und vermutete daher, dass die Berggeistin gefallen war und ihre Aufgaben nicht mehr gut erfüllen konnte. Ihre eigentliche Aufgabe war es, den Berg, seine Bevölkerung und die zugehörige Flora zu betreuen, die Einströmung von Kräften und Harmonien aus dem Kosmos heraus in richtiger Weise in das umliegende Land zu lenken und dadurch einen wichtigen Einlasspunkt für diese Kräfte zu bilden. In Richtung des Gipfels steigend versuchte ich, bereits singend, mich in ihre Seelenverfassung einzuleben. Es befreite sich dabei viel Schmerz, ich kam zu ihrem innerlichen Wesen und einige geistige Wesen konnten ihr mit Hilfe meiner physisch-ätherischen Anwesenheit helfen wieder auf ihren Entwicklungsweg zurückzukehren. Dabei fielen als erstes die sie umgebenden Ufowesen wie Schalen ab, was in der Lebenswelt wie dumpfes, ins Unterphysische gefallenes, in Stücke brechendes Metall klang. Diese Wesen waren zwar darüber nicht sehr froh, waren aber doch von ihrer Gebundenheit an den Platz befreit worden. Meine Erfahrung dabei war, dass diese Wesen wenig Wirkung auf einen haben, wenn man keine Furcht hat, oder diese Furcht aus dem Herzen halten kann, und ihnen wirkliche Seeleninhalte anbietet so wie wir es taten mit dem Singen der Farben. Sie waren auch eingefangen und von Ahriman gesandt worden.

Eindruck eines Berggeistes des
Gletschers Folgefonna, Norwegen.

Engelerfahrungen in Organisationen

Ich schlief einmal im Büro eines befreundeten Therapeuten, der mit seinen unterschiedlichen Tätigkeiten in einem zum Arbeitsraum umgestalteten Stall eine Praxis eröffnen wollte. Am vorherigen Tag hatte dort eine Sitzung von Familienkonstellationsarbeit stattgefunden, in der bei einem der Teilnehmer starke dämonische Kräfte befreit worden waren, die dann nicht gut aufgelöst wurden und noch immer dort herumirrten. Diese besuchten mich nachts und versuchten mich zu erschrecken. Nachdem ich sie aus meinem Körper heraus und einigermaßen zur Ruhe gebracht hatte, kam dort, so wie ich das innerlich wahrnahm, von hinten ein reptilartiges männliches Wesen auf mich zu, ganz vorsichtig, ganz zart, das mich gerne kennen lernen wollte. Ich habe es seinen Weg gehen lassen, und konnte es ein wenig beobachten. Es war ein sanftes Wesen trotz seiner etwas merkwürdigen und knotigen äußeren Erscheinung. Es war dennoch dünn und licht in den Farben. Beim Reflektieren über ihn am folgenden Tag wurden seine charakteristischen Eigenschaften deutlicher. Dabei wurde es mir klar, daß ich es hier mit einem jener Engel zu tun hatte, die mit Ahriman (dem biblischen Satan) schicksalsverbunden waren während dessen und Luzifers (biblisch: der Teufel) Revolte gegen die göttlichen Mächte. Aus diesem Grund wurde er, nachdem der Kampf in den Geisteswelten verloren worden war, mit diesen Gegenmächten auf die Erde verbannt. Jetzt war er der führende Erzengel der Praxis hinter diesem Therapeuten und konnte auf diese Weise einen Entwicklungsweg gehen. Er wünschte, mich kennen zu lernen, weil ich vermutlich zukünftig einiges mit diesem Therapeuten und seiner Initiative tun sollte. Es wurde mir hierdurch auch klar, dass alle Erzengel, die Menschengruppen führen, zu dieser gefallenen Gruppe von ahrimanischen Erzengeln gehören, die folglich in jeder menschlichen Organisation arbeiten. Es ist dabei wichtig wie wir uns organisieren und verhalten. Mir war bereits bekannt, unter anderem von Forschungen des NPIs (einer holländischen Betriebscoaching Organisation), dass Mitarbeiter eines Betriebs (in einem Fall war das DSM, ein holländischer Minenbetrieb) häufig den führenden Geist als Drachen oder reptilartig wahrnehmen. Auch kannte ich die Äußerung des Shell-Managers, dass sich wenig ändern würde, wenn er etwas tue, weil er sich wie auf dem Rücken eines langsam und träge sich fortbewegenden Brontosaurus fühle. Fossile Reptilien stammen aus der Zeit, in der das Rohöl entstand, geologisch also im Jura (6. Lemurische Kulturepoche3); dies ist eine Auswirkung der zweiten unterirdischen Schicht, der sogenannten Wassererde, im Physischen, welche die Merkursphäre in der Erde umgestaltet und reflektiert. Aus der tatsächlichen Merkursphäre wirken die Erzengel inspirierend auf Gruppen von Menschen ein; in Betrieben erscheint also eine Spiegelung dieser gefallenen Erzengel, die als reptilartige Wesen im Bewusstsein auftreten.
Bei all diesen Erfahrungen habe ich versucht diese Wesen zu ergründen. Ein wichtiger Leitfaden dabei war die in der christlich-esoterischen Literatur vorkommenden Hinweise über die Entwicklung der Menschheit und der Welt.


Der Plan der Menschen- und Weltentwicklung

Wir Menschen sollen langsam auf individuelle Weise die Organprozesse lenken lernen, damit der Schutzengel sich von diesen Aufgaben zurückziehen kann. Die Atmung können wir teilweise schon selbst regulieren, einige Menschen können ihren Pulsschlag bereits bewusst beeinflussen, aber viel weiter sind wir heute im allgemeinen noch nicht. In unserer Verdauung herrscht jetzt noch Ahriman2 ; ihn erlösen wir, indem wir selbst die Verdauungsprozesse regeln lernen. Wir werden dann so wie jetzt die Ameisen, Termiten oder Bienen organisiert sind. Jede Gruppe unterschiedlicher Tierchen - bei den Bienen sind dies Arbeiterinnen, Soldaten, Drohnen, Königin - bildet ein Organ des geistigen Ich-Wesens, das das Bienenvolk führt. Diese spezialisierten Tiergruppen bilden also seine untereinander locker zusammenhängenden Organe. Die Ameisen zum Beispiel haben häufig auch noch Betriebsläuse als ‘Vieh’, die sie melken, ähnlich wie wir auch einige wesensfremde Elementale in uns aufnehmen können. Wir müssen uns letztendlich mehr vom Physischen ablösen und unsere Organprozesse mit anderen Wesen bevölkern lassen, welche wir dann im Körperlich-Ätherischen durch unsere bewußt gewordenen Organprozesse lenken können (unser Bewusstsein lebt im Astral- oder Seelenkörper). Jetzt schon bildet sich durch unsere Ausatmung ein Wesen, das zwar noch wenig ausgebildet ist, aber das auf einer folgenden Entwicklungsrunde von unserem vollständigen Kosmos, welcher Vulkanzustand der Erde3 genannt wird, eine Entwicklung als Mensch machen kann wie wir es jetzt tun. Rudolf Steiner nennt diese in der Wärme ausgeatmeten Wesenskeime Menschenphantome. Wenn wir Natur und Technik beobachten und damit arbeiten, nehmen wir die darin lebenden Elementarwesen in uns auf und verarbeiten sie zu unseren Ideen und Vorstellungen. Wenn wir ausatmen, verbinden diese sich mit den keimhaften Menschenphantomen, die wir jetzt bereits bilden: wir lassen also die in den Phänomenen beobachteten Elementarwesen in diese zukünftigen Menschen einfließen. Es sind gerade diejenigen Wesen, die unsere Organprozesse bevölkern, die wir durch unser Denken umgestalten können. Wir bilden für sie das zusammenfassende Ich-Wesen, den Geist. Folglich können wir mit diesen Wesen einen Entwicklungsweg gehen, wenn wir uns mit Natur und Technik verbinden. Tut ein Teil das nicht, gehen die Entwicklungsmöglichkeiten für sie und für uns verloren, was sich dann in der Kultur wie eine Art von Krebswucherung ausdrücken wird, eine total verhärtete Erscheinung, die nicht mehr diese Möglichkeit zur Entwicklung haben wird. Weit entfernt ? - Unsere ganze Kultur ist bereits von jenen sklerotischen, geschwürartigen Tendenzen durchdrungen. Ein Beispiel sind die ‘Moloche’, welche multinationale Betriebe aus sich selbst bilden. Ein anderes Beispiel die politische Beschlußfassung, die als eine ‘Schildkröte’ meistens viele Jahre hinter den Tatsachen her stolpert.
Hier liegt eine große Aufgabe vor uns im Bezug auf die Elementarwesen, ob eingefangen und gefallen oder nicht, und wechselseitig. Die Entwicklung kann durch uns hindurch gehen. Wenn dies nicht geschieht, dann arbeiten die Ufowesen sich herauf, um aus unseren menschlichen Kräften und den tierischen Organkräften heraus eine achte Sphäre der Unternatur zu schaffen.
Damit verbunden ist außerdem die wichtige Tatsache, dass seit dem Jahr 1942, in dem sich Christus in der Lebenswelt umgestaltet hat, Er neue Wärme-Elementarwesen über die Erde gegossen hat. Weil Christus ohne Karma auf der Welt war, haben diese Elementarwesen viel Freiheit. Sie sind durch die Menschen aus eigenem Willen heraus umzugestalten. Die anderen Elementarwesen können diese neuen noch nicht verdauen oder umwandeln, und warten auf uns bis wir etwas mit ihnen tun.4 Wenn wir etwas aus Mitleid oder Opferkraft heraus tun, können sie anschließend diese neuen Elementarwesen integrieren. Sie sind die Grundlage für bewußte Wärmekräfte oder Liebe, welche das fünfte Element, die Quintessenz, ist. Mit ihr errichten wir das Neue Jerusalem, den Keim für die folgende Entwicklungsrunde von Erde und Mensch, auch der Jupiter-Zustand der Erde genannt. Bei der Landschaftarbeit oder Arbeit in den unterirdischen Schichten gibt es große Mengen von Elementarwesen, die unsere opfernde und umwandelnde Arbeit und damit die neuen Wärmewesen in sich aufnehmen und weiter bearbeiten. Sie sind aus Gedanken von unterschiedlichen Engeln entstanden, haben keine Freiheit und führen Aufgaben aus, die sie vom göttlichen Plan erhalten haben. Tun sie dies nicht, dann werden sie luziferisch. So ist die uns bekannte Natur im jetzigen Zustand ein Kosmos von Weisheit, der in sich selbst moralisch, aber ohne Freiheit5 ist. Wenn wir als Mensch eine Tätigkeit aus Freiheit heraus und durch Herzenskräfte, d.h. aus Mitleid, entwickeln, können wir diese Erde mit unseren umwandelnden Kräften umgestalten zu einem Kosmos der Freiheit und der Liebe.
Desweiteren ist es noch eine wichtige Tatsache, dass Elementarwesen, die in die Technik verbannt worden sind, die Ufowesen und der menschliche Doppelgänger nah verwandt sind. Sie arbeiten mit gefallenen, untersinnlichen Kräften, mit Elektromagnetismus und Radioaktivität (zunehmend mit letzterer). Unser Doppelgänger wird durch ein ahrimanisches Elementarwesen verwaltet, das sich bei der Geburt mit uns verbunden hat, und das über die elektromagnetischen Felder arbeitet. Es ist dieses Wesen, das in EEG- und in EKG-Untersuchungen gemessen wird. Diese gefallenen Kräfte verbinden unsere Konstitution mittels der Nerven (welche elektrische Potenziale hervorrufen) mit der Welt der Maschinen, die auch hauptsächlich durch Elektromagnetismus funktionieren oder dadurch gelenkt werden: die Chips arbeiten nach dem an-aus-Prinzip (on/off) als eine Nachahmung unseres Nerven-Sinnes-Systems; die Stromkabel ahmen die Nervenausläufer nach. Typisch ist auch, dass die ganze Technik darauf basiert sich zu veräußerlichen, d.h. sich aus dem Menschen herauszustellen um ihn dann zu beherrschen. Das ist vergleichbar mit den Ufowesen, die sagen, dass sie ausserirdischen Ursprungs sind, was nicht stimmt. Wir stellen sie gerne als Schwarzer-Peter-Ungeheuer in den Filmen etc. dar, doch sie reflektieren eine verdrängte Seite in uns selbst, die mit unserem eigenen Doppelgänger korrespondiert. Diesem in die Augen zu sehen und umzuwandeln ist ein Prozeß, der parallel zur Umwandlung der Wesen in und hinter der Technik verlaufen kann. Kurz gesagt: das bewusste Tun in und mit der Technik ist nur in einer guten Weise möglich, wenn wir selbst bereit sind an unseren Fehlern zu arbeiten. Mir wurde dabei zunehmend klar, dass ich die eigenen Wünsche, den Machtwillen und die Antipathiegefühle anschauen sollte, um meine tatsächlichen Erwartungen an die Phänomene selbst oder an die Technik zu entdecken. Ich mußte Aspekte meines Schattens anschauen und aktiv daran arbeiten, damit ich die realen Ideale hinter meinen Empfindungen finden konnte. Es geht um das eigene Finstere, die nicht durchgearbeiteten Seiten, die nach außen geschoben werden. Besonders die Amerikaner neigen dazu, durch Verdrängen des eigenen Schattens einen “Sündenbock” irgendwo außerhalb zu suchen, z.B. in unheimlichen Außerirdischen, in Terroristenorganisationen oder früher im Kommunismus.
Typisch ist, dass Ufowesen häufig dort auftreten, wo das erdmagnetische Feld verstärkt ist, wo starke elektrische oder elektromagnetische Strahlungen sind, wie in Nevada und Kalifornien in den USA.6 Das deutet auf zukünftiges Zusammenwirken oder Kommunizieren zwischen Menschen und Wesen hin, die in oder hinter der Technik stehen. Außerdem gibt es auch viele gefallene Elementale in der Nähe von Kernreaktoren, die ein Heuschrecken-ähnliches Aussehen haben; Kernenergie ist die dritte untersinnliche Kraft.

 

Möglichkeiten mit Natur- und Technikwesen zu arbeiten

Für Naturwesen in Landschaftstempeln können wieder neue Angriffspunkte geschaffen werden, worin sie sich verankern können. Das heisst: Es können neue Landschaftstempel mit ihren drei Angriffspunkten gegründet werden, wobei möglichst von vorhandenen Bestandteilen des ursprünglichen Landschaftstempels ausgegangen werden sollte.7 Die Naturwesen können sich an die neue Situation anpassen. Ausser der teilweisen Zerstörung ihrer ursprünglichen Landschaftstempel durch den Menschen sind auch viele neue Elementarwesen der unterirdischen Schichten freigekommen, weil Christus die unterirdischen Schichten nacheinander durchquert und meistert.8 Dazu habe ich eine Arbeitsmethode ausgearbeitet, in der die Gründung der Landschaftspunkte in Zusammenhang mit den unterirdischen Sphären und deren Auswirkungen im Guten geschieht. Das sind Rituale mit Bildformung, dem Modellieren von Tonerdeskulpturen, mit denen wir der Landschaft etwas einfügen und ihr das wünschen, was fehlt, sowie mit Bewegung, Gesten, Musik und verdichteten Worten.
Wir brauchen Menschen, die die Landschaft wieder auf neue Weise mit Ehrfurcht verwalten. Den Elementarwesen ist sehr mit unseren Bewegungen geholfen, denn diese sind mit unserem Ich, unserer Individualität durchzogen, tragen also durch die Einlebungs- und Opferkräfte, die wir dahinein geben, bewusste Wärme in sich. Dies ist der Keim zur ‘Quintessenz’.
Des weiteren ist das Gründen dieser Landschaftstempel eine wesentliche Arbeitsweise, um jenen Elementarwesen, die sich unbegrenzt im Wetter ausleben, eine Basis zu geben. Ausserdem richtet es die Moralität der Menschen auf etwas Sinnvolles. Die Moralität ist nämlich die Hauptursache der Loslösung der Elementarwesen. Wenn die Menschen nicht mehr nach dem lauschen, was die Schutzengel ihnen an Möglichkeiten zur Entwicklung anbieten, können sie und die anderen Engel, die die Elementenkönige führen sollen, kein gutes Verhältnis zu diesen Elementarwesen unterhalten. Diese können dann ein Eigenleben führen und sich dann im erwähnten Gewitter ausleben.
Wir wollen versuchen, die Wesen in der Technik zu verstehen, damit wir uns mit ihnen und ihrer dienenden Arbeit verbinden können. Dabei müssen wir uns selbst dessen bewusst werden, welche Gefühle und auch welche Ideale sie in uns hervorrufen. Ein Ausmodellieren in sieben Schritten bewirkt eine bewusste Verbindung unserer Seele zu dem in uns geweckten Ideal und zu der Tugendgebärde, die wir entwickeln können, um dieses Ideal zu realisieren. Das kann uns helfen uns über die Entwicklung der Lotusblumen klar zu werden und diese zu verstärken, indem wir schlummernde, schöpferische Kräfte in Bezug auf dieses Ideal in uns erwecken. Diese Ideale sind die Kräfte der Sternbilder, die wir in unserer Wärmehülle mit uns mitführen. Auf der Erde begegnen wir auch Auswirkungen dieser Sternbilder, die die Ideen des göttlichen Plans vertreten. Wir können dann Intuitionen von Entwicklungskeimen empfangen, die ein Stück Technik in sich trägt oder wir können ihm ein eigenes Stück Technik aufgrund des erregten Ideals gegenüber stellen. Dieses kann dann moralische Technik genannt werden. So wachsen wir mit den in Technik eingefangenen Wesen zusammen und sie mit uns.
Die Ufowesen sind eine frühe Entwicklungsstufe (u.a. in Atlantis), die durch Sorat und Ahriman getäuscht und zu einer eigenen Entwicklung abgelenkt wurden. Sie haben sich langsam dahinein gefunden, dass es für sie kein Platz in der allgemeinen Entwicklung mehr gab (unakzeptierte Willenswärme die sich nicht mehr auflöste und dadurch verfinsterte): eine reguläre Entwicklung wurde ihnen angeboten, was noch immer geschieht. Dieses Göttliche kann man ihnen jetzt wieder entgegenbringen, so dass sie wählen und sich dafür entscheiden können wieder mitzuarbeiten und sich wieder in die fortschreitende Entwicklung der Menschen zu integrieren. Dabei können sie ihr selbsterworbenes Bewusstsein und ihre technischen Einsichten, die jenen der Menschen vorausgehen, wieder auf eine selbständige Weise in das Ganze als ihren eigenen Planeten einfügen. Mit der Beendigung der gemeinsamen Entwickelung jedoch soll ihre eigene Sphäre und auch ihre eigene Existenz nach einer Blütezeit letztendlich wieder aufgelöst werden. Sie haben keine reguläre Seelenentwicklung durchgemacht und nehmen gern unsere ungeläuterten Gefühle als Ernährung. Wenn wir aufrecht und ohne Wünsche und Begierden aus unserer Seele heraus handeln, können sie uns nicht antasten, wovon mehrere Geschichten bekannt sind. Die geschickteste Methode ist dabei, die Seele abzuschliessen und ihnen einen wahrhaftigen und auf den Kosmos ausgerichteten Plan für die Entwicklung vorzuhalten, aufgrund dessen sie entscheiden können, ob sie sich daran anschliessen wollen. Damit könnten sie sich dann von den höheren Wesen, die sie korrumpiert haben (Ahriman und Sorat) abkehren und diese erlösen. Es kann ihnen gezeigt werden wie sie doch für sich selbst eine Seele entwickeln können: nicht durch äusserliche Techniken, die auf Lichtkraft und Radioaktivität wirken, sondern indem sie eine Innerlichkeit entwickeln. Die Farben, Objektivierungen unserer Gefühle, können ihnen dann als innerliche Ernährung dienen. Das Singen ihres Ursprungs, das ihnen die falschen und bessere Versprechungen zu den künftigen Entwicklungen, Trübungen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt, kann ihnen helfen sich wieder zu verbinden und zu heilen. So können sie lernen sich einzuleben und daraus mitzubewegen. Der Gesang ist ohnehin ein mächtiges Heilungsmittel, das die Seele mit der Welt verbindet.

Musikinstrumente aufgrund der Formgebärden der
Tierkreissternbilder sind sehr passend für Landschaftsarbeit.
Abgebildet sind eine Stier- und eine Waageleier.

Die Erzengel hinter menschlichen Organisationen (Reptilien) können wir durch unsere Gemeinschaftsbildung innerhalb von Organisationen in die geplante Entwicklung zurück bekommen. Dafür sollten diese auf die Prinzipen von Freiheit im geistigen und kulturellen Leben, Gleichheit im Sozialen und Brüderlichkeit im Wirtschaftlichen gegründet werden. Auf organisatorischer Ebene bedeutet dies Freiheit von Forschung und Unterricht, Gleichheit in der Behandlung, also Einsicht in Management und Administration, gute Umgangsformen und eine Entschlussbildung innerhalb eines Rates. Darin sollte sich jeder Teilnehmer in gleichem Maße einbringen können, aufgrund der Gleichheit und Brüderlichkeit wie in der Verwaltung und beim Austausch von Gütern. Dies kann durch die Bildung von Assoziationen und Strömen von ‘warmem Geld’ innerhalb der Verbrauchs- bzw. Produktionseinheiten geschehen.9 Dann können die Erzengel neben ihrer Entwicklung innerhalb der Organisation (sie entwickeln die Fähigkeit des Inspirierens) auch die Liebe / bewusste Wärme in sich aufnehmen und sich so von Ahriman und Ahriman von sich selbst erlösen. Sie können dann wieder im regulären Entwicklungsstrom mitkommen .

Nicolaas de Jong hat in seiner eigenen Zeitschrift Bruisvat publiziert (The Roaring Kettle, www.bruisvat.nl) und daneben in der Zeitschrift Lazarus. Übersetzte Artikel und über seine Arbeitsmethoden siehe unterwww.runework.com.

Bemerkungen:

1. Technik ist jedes Ding, das wir als Verlängerung unseres Körpers verwenden damit wir beabsichtigte Dinge besser tun können. Das beginnt schon bei einer Stange oder einem Stein.
2. Als Christus in der Wüste war, konnte Er Luzifer (den Teufel), der Ihm die Weltmacht anbot, überwinden. Ahriman (der Satan), der den Menschen durch die Nahrung an das physische Dasein gebunden hat, konnte Er noch nicht überwinden, weil Er nie als Mensch inkarniert gewesen war und unsere Umstände nicht kannte. Unter dem Namen von Baal ist Ahriman auch als der Gott bekannt, der über die Gedärme der Menschen herrscht.
3. Unsere kosmische Entwicklung besteht, wie R. Steiner es beschrieben hat, aus sieben größeren Evolutionszuständen: I. Alter Saturnzustand (nur Wärme). II. Alte Sonne (Wärme und Licht/Farbe; Gaszustand). III Alter Mond (Wärme, Farbe und Chemie; Wasserzustand). IV Gegenwärtige Erde (Wärme, Farbe, Wasser und physische Formen/Materie; räumlich festgelegte Erde). Dieser letztere wird unterteilt in Mars-Zeitalter (bis zum Jahr 33) und Merkur-Zeitalter (ab dem Jahre 33 nach Chr.). V. Jupiter-Erde (Wärme, Farbe, Quintessenz; bewusste Wärme), das Neue Jerusalem. VI Venus-Erde (Wärme, erneuerte Farbe, das heisst das 6. Element). VII Der Vulcanus-Erdenzustand (erneuerte Wärme; das heisst das 7. Element).
4. Menschen sind die einzigen Wesen, die Wärme-Elementarwesen erschaffen und auch umwandeln können.
5. Siehe den Artikel über Verdun in Bruisvat Nr. 9.
6. Die Rocky Mountains bilden das Rückgrat des Widersachers, der Ahriman oder Satan genannt wird; elektromagnetische und radioaktive Strahlung ist hier stärker als anderswo.
7. Siehe meinen Artikel ‘Die Mysterien des Heiligen Geistes’, Bruisvat Nr.7, sowie der Bericht über Landschaftsheilung Almen, Bruisvat Nr.1.
8. Wir kennen dies als die Geschichte vom Drachen, der durch Michael (das Antlitz des Christus) auf die Erde geworfen wird, wo der Mensch sich mit ihm auseinandersetzen soll.
9. Siehe meinen Artikel über die organische Siebengliederung des sozialen Organismus, Bruisvat Nr. 5.

 

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